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BIO Eugenia

Als ich 5 Jahre alt war, meldete mich meine Mutter in einem Ballettkurs an, wo sich meine Leidenschaft für das Tanzen zu entwickeln begann. Als ich aufwuchs, absolvierte ich die Ballettausbildung am Centro Polivalente de Arte in meiner Heimatstadt San Luis (Argentinien). Später studierte ich Bildende Kunst an der Universität von La Plata (Buenos Aires) und entdeckte Tango Tanzen, eine Leidenschaft, die im Laufe der Jahre weiter wachsen sollte. Es war nichts völlig Neues für mich, da mein Vater Tango Musik liebt und diese oft bei uns zu Hause zu hören war. In Buenos Aires trainierte ich neben Tango verschiedene Tanztechniken des zeitgenössischen Tanzes, Contemporary Partner, Contact Improvisation.

Im Jahr 2001 zog ich nach Paris und begann mit Mariano Chicho Frumboli zu arbeiten, einem außergewöhnlichen Tänzer, mit dem ich meine Persönlichkeit und Technik für den Tango Tanz entwickeln konnte. In diesem Jahr begann meine internationale Karriere mit Auftritten und Unterrichten an zahlreichen Tango Festivals und Workshops auf der ganzen Welt. In jener Zeit haben wir die Art und Weise, wie Tango heute getanzt wird massgeblich geprägt.

Während ein paar Jahren habe ich mit Ezequiel Farfaro und Pablo Inza gearbeitet, talentierten und international bekannten Tänzern im Tango-Umfeld.

Seit 2010 habe ich mich mit meinem Lebenspartner Yanick Wyler zusammengetan, meinem Lieblingstänzer, ausdrucksstark, virtuos, kreativ und musikalisch. Mit ihm konnte ich auch den traditionellen Tango vertiefen und alle Techniken, die ich mein ganzes Leben lang studiert habe, einbeziehen; auf diese Weise können wir uns im Tango freier ausdrücken.

Außerdem entdeckte ich, während ich in Paris lebte, die Gyrotonic- und Gyrokinesis - Methode und coache seit Abschluss des Lehrertrainings im Jahr 2005 neben meiner Hingabe zum Tango, Klienten in dieser wunderbaren Bewegungstechnik. Ich studierte auch Cranio Sacral Therapie bei Nadia Felix, Ancient Lomi Lomi Technik bei Jody Mountain, BALLance Konzept bei Anja Kursawe und jüngst Somatic Dialogue Education bei der Choreografin Berrak Yedek.

BIO Yanick

Geboren und aufgewachsen bin ich in Zürich, sowie einige Jahre in einem kleinen Schweizer Bergdorf. Schon früh wurde ich in die Freuden und Frustrationen der bildenden Kunst und Musik, sowie des Sports eingeführt. In der Mittelschule entwickelte ich ein starkes Interesse an kreativen Prozessen, hauptsächlich an Design und Film, und verbrachte endlose Stunden mit meinen Freunden in schwach beleuchteten Kirchtürmen oder im Fundament unserer Mittelschule, um Super-Acht-Filme zu drehen, von denen einige sogar an Filmfestivals gezeigt wurden. Gleichzeitig lernte ich Gesellschaftstänze kennen, konzentrierte mich aber bald mehr auf Hip Hop und Streetdance. Erst nach meiner Matura, einem Praktikum in einem kleinen Industriedesign-Büro und einer anschließenden Lehre als Schreiner fand ich 2001 bei einem Tango-Wochenendseminar zum Paartanz zurück. Bald war ich von diesem aufregenden neue Hobby so angefixt, dass ich mehrmals wöchentlich tanzen gehen musste. Bei meinem ersten Besuch in Buenos Aires war ich noch ein Tango-Neuling, verliebte mich aber irgendwie schnell in die Kultur, die Musik, aber vor allem in meine jetzige Frau und Tanzpartnerin, Eugenia. Ich habe mein halbes Leben in der Tango-Community verbracht, gelernt, gelehrt, Ideen ausgetauscht und diesen Tanz entwickelt. Wir lebten in Paris, Berlin und Buenos Aires, tourten als Künstler an die Tango Festivals der Welt, absolvierten die Gyrotonic Teacher Trainings, nahmen an unzähligen Seminaren und Workshops für zeitgenössischen Tanz und Contact Improvisation teil, waren in Dokumentarfilmen über Tango zu sehen, sowie an vielen Fotografie-Shootings beteiligt, traten live auf mit diversen wichtigen Tango-Orchestern, dem Grammy-Gewinner Tanghetto, Narcotango, Sexteto Milonguero, Tangorra, La Misteriosa, La Juan D’Arienzo, waren als Solisten am Opernhaus Zürich engagiert, co-organisierten Veranstaltungen und Praktika… 

Dank Tango wurde mein Leben auf eine Weise bereichert, die ich mir nie hätte träumen lassen.

Seit 2019 sind wir mit unserem Sohn zurück in Zürich, arbeiten weiterhin international und widmen auch einen Teil unserer Zeit dem Unterrichten vor Ort in unseren wöchentlichen Lektionen und gelegentlich in einem Intensivworkshop.

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